Wie oft wechselt man wohl während eines Arbeitstages die Sitzposition? Menschen, die keinen Rollstuhl nutzen, können sich während eines langen Tages im Büro die ‘Beine vertreten’. Für Rollstuhlnutzer*innen fällt diese Option weg. Deshalb ist es wichtig, dass sie anders Entlastung finden. Der niederländische Hersteller O4 Wheelchairs hat mit dem WorkHopper eine dynamische wie auch ergonomische Lösung speziell für den Arbeitsalltag entwickelt. Wer sich selbst für den WorkHopper interessiert, kann sich auf der REHACARE in Halle 4, Stand B16, beraten lassen und den Rollstuhl testen.

Da die meisten Stellen für Menschen mit Behinderung im Büro geschaffen werden, das lange Sitzen in einer Position aber sehr ermüdend ist, ist es wichtig, dass der Rollstuhl an dieser Stelle entlasten kann. Deshalb wird der WorkHopper auf Grundlage eines 3D-Bodyscans für jeden Nutzer extra angefertigt und entspricht so den individuellen Bedürfnissen. Durch die Verstellmöglichkeiten des Sitzwinkels, die, kombiniert mit einer ebenfalls verstellbaren Rückenlehne, dafür sorgen, dass man immer bequem sitzt, ist man allen Anforderungen des Arbeitsalltags gewachsen.

"Wir sagen immer, eine richtige Sitzhaltung gibt es nicht. Die richtige Haltung ist die nächste Haltung. Der WorkHopper bietet eine variable Unterstützung, mehr Bewegungsfreiheit im Rollstuhl und genau so viel Halt wie es der Nutzer gerade braucht", erklärt Michiel Raterink, von O4 Wheelchairs.

Ausgezeichnete Stoßdämpfung
Der niederländischen Firma war es aber auch wichtig, dass sie einen Rollstuhl produzieren, der eben nicht nur für das Büro geeignet ist. So verfügt der WorkHopper auch über eine ausgezeichnete Stoßdämpfung, die eine bequeme und schmerzlose Fahrt auch durch die Fertigungshalle oder das Lager ermöglicht. "Obwohl das Arbeiten am Schreibtisch durch den WorkHopper vereinfacht wird, ist er aber auch für einen Einsatz in einer Werkstatt bei der Materialbearbeitung geeignet. Es gibt in unseren Augen unendliche Einsatzmöglichkeiten. Man muss sich nur jeden Fall individuell anschauen und manchmal auch einfach ausprobieren."

Wer mehr über die Hilfsmittel der niederländischen Firma wissen möchte, kann sich auf der REHACARE ein Bild machen. Welche Neuerungen O4 für die Messe im Gepäck haben werden, ist allerdings noch geheim.

Recht auf Teilhabe
In Deutschland haben Menschen mit Behinderung ein Recht auf Teilhabe, auch auf dem ersten Arbeitsmarkt. Demnach werden die Kosten für Hilfsmittel, die für den Arbeitsplatz oder aus beruflichen Gründen notwendig sind, von den Leistungsträgern (dies können je nach Zuständigkeit beispielsweise die Rentenversicherung, die Agentur für Arbeit oder die Unfallversicherung sein) der Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben (LTA) übernommen. Gerade, wenn ein zweiter oder weiterer Rollstuhl nur für den Arbeitsplatz notwendig wird, muss dies sehr gut im Einzelfall begründet sein, einen gesetzlichen Anspruch auf einen Arbeitsrollstuhl gibt es nämlich nicht.

Der WorkHopper 'nutzt aber verschiedene Rahmenformen, die alle im Hilfsmittelverzeichnis (HMV) aufgenommen sind.' Eine maximale Vergütung durch den Leistungsträger ist also dann möglich, ‘wenn gut begründet ist, dass man den Rollstuhl nicht nur haben will, sondern auch tatsächlich benötigt.’

Mehr Bewegungs- und Handlungsspielräume
Jede Veränderung hin zu mehr Barrierefreiheit am Arbeitsplatz ist ein Schritt mehr in Richtung gelebte Inklusion. Mit dem WorkHopper trägt der niederländische Hersteller seinen Teil dazu bei. Durch die Verstellmöglichkeiten ist nicht nur ergonomischeres Sitzen, sondern auch mehr Bewegungs- und Handlungsspielräume gegeben. Raterink: "Der Unterschied zwischen Rollstuhlnutzer*innen und Kolleg*innen ohne Rollstuhl wird dadurch niedriger und eröffnet einen breiteren Bereich an Teilhabe am Arbeitsleben."

Und letztlich profitiert am Ende ja nicht nur der Rollstuhlnutzer. Ist das lange Sitzen nicht so anstrengend, bleibt mehr Energie für den Beruf. Das sorgt für mehr Zufriedenheit und auch der Arbeitgeber profitiert davon.

 

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