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Simone Meijer-Spaargaren
„Der O4 Rollstuhl ist mein bester Freund geworden!“

Der Freundeskreis von Simone Meijer-Spaargaren hat sich in einzigartiger Weise um einen Rollstuhl erweitert. Der ActiveRelaxHopper des Rollstuhlherstellers O4 Wheelchairs ist seit dem 13. März ihr Mobilitätsbegleiter. Nicht zuletzt, weil dieser Hersteller die Rollstuhlanpassung durch Scan-Techniken zu einer wahren Kunst erhoben hat.

Durch MS begann Simone Meijer-Spaargaren ihre "Rollstuhlkarriere" in einem Rollstuhl von der Stange, von dem sie sagt, dass sie in ihm wie ein Sandsack gehangen habe. Doch mit der Zeit wurde diese Situation unerträglich. Zum Glück hatte ihre Ergotherapeutin in ihrer Praxis bereits gute Erfahrungen mit den verstellbaren Rollstühlen von O4 gemacht. Und so reisten Simone und ihr Mann ins niederländische Varsseveld, wo sich das Experience-Center von O4 Wheelchairs befindet.

Simone: „Wir wollten herausfinden, was ein solcher Stuhl mir in Bezug auf die Bewegungsfreiheit bieten kann. Bei O4 schaut man sich sehr genau an, wie der Körper aussieht, was jemand machen kann und wo die Grenzen sind. Es entgeht ihnen wirklich nichts. Bei Bedarf machen sie einen 3D-Scan des Körpers und der Bewegungen. Und dann messen sie weiter, bis man einen Rollstuhl unter dem Hintern hat, den man wirklich für eine lange Zeit benutzen kann.“

Durch meine MS muss ich sehr energiesparend agieren. Wenn ich gut gestützt sitzen oder liegen kann, ist das für mich sehr vorteilhaft. Neben der an meinen Körper angepassten statischen Sitz- und Liegeposition unterstützt mich der ActiveRelaxHopper in jeder Position, weil ich den Stuhl einstellen kann. Deshalb kann ich verschiedene Sitzpositionen einnehmen, die ich zudem anheben und absenken kann. Beispielsweise, um mich flach zurückzulehnen. Ohne die Sitzhaltung zu verändern, was viel Energie von mir erfordern würde, ist allein die Betätigung eines Hebels oder Knopfes ausreichend.“

Zunächst bekam Simone ihren Stuhl eine Woche lang probeweise nach Hause, um zu sehen, ob sie damit problemlos würde umgehen können und wo der Rollstuhl weiter an ihre körperlichen Fähigkeiten angepasst werden müsste.

Wieder unabhängig
Simone: „Nach dieser Woche hatten wir einen ziemlich guten Überblick über die weiteren Anpassungen, die für mich nötig waren. Ein paar Beispiele: Es könnte angenehmer sein, wenn wir die Beinstütze etwas anders platzieren und den Steuerhebel an einer anderen Stelle positionieren könnten. Auch die Standardbremsen haben mich viel Kraft gekostet. Es wurden daher Vorkehrungen getroffen, damit ich leichter darauf zugreifen kann. Kleine Dinge, die mir aber als täglicher Benutzer sehr wichtig sind.“

Das Leben hat seine eigenen ironischen und bizarren Wendungen. Das erlebte auch Simone. Denn am 13. März - einen Tag nach dem begrenzten Lockdown wegen Corona - erhielt Simone ihren brandneuen Rollstuhl. In diesem Fall war das jedoch ein Vorteil: Es war so ruhig auf den Straßen, dass sie ihren Stuhl in aller Ruhe kennenlernen und so die Vorteile viel intensiver erlebten konnte.

Simone: „Neben der Unterstützung ist dieses erneute Gefühl der Unabhängigkeit äußerst wichtig. Ich kann jetzt selbstständig zum Einkaufszentrum fahren, um eine Packung Milch zu holen. Ich kann genau so gut mein elektrisches Handbike anschließen. Ich kann endlich wieder meine eigenen Sachen machen. Wenn ich zum Beispiel zu einem Treffen meines Leichtathletikclubs gehen möchte, muss ich meinen Mann nicht mehr bitten, mich abzusetzen und abzuholen. Und weil dieser verstellbare Sitz in jeder Position bequem ist, kann ich mich entspannen. Wenn ich nach diesem Treffen etwas müde bin, stelle ich den Sitz auf "Hinlegen" und kann mich eine Weile ausruhen, bevor ich wieder nach Hause fahre. Man kann wirklich sagen, dass ich mit dem ActiveRelaxHopper einen neuen Freund in meinem Leben gewonnen habe. Ja wirklich!"

3D-Körperscan
Vertriebsmitarbeiter von O4 Wheelchairs, Michiel Raterink: „Wir können 3D-Körperscans unserer Kunden sowohl vor Ort als auch in unserem Experience-Center durchführen. Das Scannen geht sehr schnell. In zwei bis drei Minuten scannen wir sowohl den Körper als auch die Sitzposition unseres Kunden. Danach laufen die gescannten Daten durch unser eigenes Analyseprogramm zur Größenbestimmung. Als Ergebnis erhalten wir die Abmessungen des Rollstuhls, so dass er genau dem Körperbau, den Bewegungen und den Wünschen eines Kunden entspricht.

Wir lassen den Kunden dies in der Praxis auf einem sogenannten Referenzstuhl erleben und besprechen dann weitere Wünsche. Immer mehr unserer Händler bieten jetzt einen 3D-Körperscan an. Dadurch erhalten sie auch eine Maßberatung, mit der ein Rollstuhl online zusammengestellt werden kann. Darauf folgt ein Angebot oder direkt das Bestellformular für den Rollstuhl. All dies liefert uns natürlich auch mehr Wissen und Daten, die wir für Neuentwicklungen und Optimierungen unserer Produkte verwenden können. Denn am Ende geht es darum, einen Rollstuhl zusammenzustellen und zu bauen, der perfekt passt und nach Bedarf funktioniert. Kurz gesagt: Etwas, das den Kunden glücklich macht!“

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