Regelmäßig teilen wir hier Geschichten von zufriedenen O4-Kunden mit Ihnen, denn wenn unsere Kunden zufrieden sind, dann sind wir das auch. In unserem heutigen Erfahrungsbericht von Petra Goecke wird deutlich, dass es manchmal einen Versuch mehr und etwas Eigeninitiative braucht, um den perfekten Rollstuhl zu finden. Er zeigt aber auch, dass es sich lohnt!

"Vor rund zweieinhalb Jahren bekam ich meinen ersten Rollstuhl, da ich nur noch kurze Strecken zu Fuß zurücklegen konnte. Mein Orthopäde verschrieb mir damals aufgrund meiner Einschränkungen im Bereich der oberen Extremitäten und der Wirbelsäule einen Adaptivrollstuhl mit Zusatzantrieb (Restkraftverstärker). Nachdem das Sanitätshaus den Kostenvoranschlag bei der Krankenkasse eingereicht hatte, schaltete diese wegen der hohen Kosten den „Medizinischen Dienst der Krankenkassen“ (MDK) ein. Der MDK sprach sich nach einer Begutachtung meiner körperlichen Situation für den verordneten Rollstuhl aus. So konnte der Rollstuhl ausgemessen und bestellt werden."

Endlich mehr Freiheit?
Als der für mich angefertigte Rollstuhl geliefert wurde, war es anfangs sehr schön, wieder gemeinsame Unternehmungen mit meiner Familie machen zu können. Es stellte sich allerdings schnell heraus, dass ich den Rollstuhl trotz des Zusatzantriebs nur wenige Meter selbst fahren konnte. Auf unebenem Untergrund war ich kaum in der Lage, die Spur zu halten, so dass ich trotzdem ständig auf eine Hilfsperson angewiesen war. Zunächst glaubte ich, es fehle mir einfach die Übung im Umgang mit dem Rollstuhl und dem Antrieb. Schließlich war dies ja mein erster Rollstuhl. Aber die Situation besserte sich nicht.

Auch meine Sitzposition im Rollstuhl war nicht optimal: Sitzfläche und Lehne boten keine ausreichende Unterstützung. Aufrechtes Sitzen war nur schwer möglich und die unpassende Haltung führte schnell zu Verspannungen und Schmerzen, so dass ich jeweils nur kurze Zeit im Rollstuhl verbringen konnte. Insgesamt wirkte der Rollstuhl zu groß und ich fühlte mich in ihm unsicher.

Experte in eigener Sache werden
Da ich mir das Ganze anders vorgestellt hatte, begann ich zu überlegen, welche Möglichkeiten es geben könnte, eine besser passende Lösung zu finden. Ich wäre sogar bereit gewesen, einen zweiten Rollstuhl selbst zu bezahlen, wenn er mir wirklich Mobilität zurückbringen würde. Hoffnung, dass die Krankenkasse einen weiteren Rollstuhl finanzieren würde, hatte ich allerdings nicht, denn technisch war an meinem ja nichts auszusetzen, er passte nur einfach nicht zu mir.

Um Informationen zu sammeln, fuhr ich im Herbst letzten Jahres mit meinem Mann zur Rehacare nach Düsseldorf. Vorab bestellte ich mir den Ausstellungskatalog, um mir die Hersteller herauszusuchen, die Aktiv- und Adaptivrollstühle anboten. Der erste Stand, den wir auf der Messe besuchten, war der von O4-Wheelchairs. Die Mitarbeiter dort waren sehr freundlich und ich durfte sofort einen der Rollstühle ausprobieren. Schon beim ersten Sitzen war der Unterschied deutlich zu spüren: Die Rückenlehne passte sich optimal meinem Rücken an. Ich konnte problemlos aufrecht sitzen und hatte gleichzeitig genug Armfreiheit. Selbst das Fahren ging völlig unproblematisch.

Durch die passende Sitzbreite hatte nun auch mein Becken Halt. Zum ersten Mal hatte ich das Gefühl, eine Einheit mit dem Rollstuhl zu bilden. In einem ausführlichen Gespräch mit den Mitarbeitern von O4 bestätigte sich auch, was ich zuvor schon vermutet hatte: Mein eigener Rollstuhl war einfach zu groß und für mich somit nicht geeignet. Sie ermutigten mich, bei der Krankenkasse eine neue Verordnung einzureichen und erläuterten mir das Vorgehen. Damit ich auch in der Nähe meines Wohnortes optimal beraten werden konnte, nannten sie mir noch einen Mitarbeiter eines Sanitätshauses, mit dem sie schon zusammengearbeitet hatten.

Natürlich habe ich auf der Rehacare auch noch weitere Rollstühle getestet und Gespräche mit einigen Ausstellern geführt. Trotzdem hatte ich das Gefühl, der OlympicHopper sei genau das, was ich gesucht hatte.

Der Rollstuhl als Mobilitätspartner
Da der OlympicHopper auch mit meinem Zusatzantrieb kompatibel ist, nahm ich kurze Zeit später mit dem Mitarbeiter des Sanitätshauses Kontakt auf. Diesmal wurde der neue Rollstuhl innerhalb kürzester Zeit bewilligt und schon nach wenigen Wochen wurde mein OlympicHopper geliefert!

Bisher hat sich der positive Ersteindruck in allen Bereichen bestätigt. Ich kann ohne Probleme auch längere Zeit im Rollstuhl sitzen. Sitz und Lehne bieten mir perfekten Halt. Das hat dann auch meine Sitzhaltung verbessert. Die in der Neigung verstellbare Rückenlehne ist nicht nur sehr angenehm, sondern vergrößert auch die Reichweite meiner Arme. Das Ein- und Aussteigen wird durch die hochklappbare Fußraste vereinfacht. Nun bin ich endlich in der Lage, selbstständig zu fahren, auch auf unebenem Untergrund.

Der Rollstuhl fährt sich nicht nur sehr leicht und wendig, sondern er dämpft auch kleine Stöße sehr gut ab. Durch die versenkbaren Kippstützen und die klappbare Rückenlehne passt der OlympicHopper selbst in einen Kleinwagen. Genau so hatte ich es mir von Beginn an vorgestellt: Durch den passenden Rollstuhl habe ich ein Stück Freiheit zurückgewonnen!"

Vielen Dank, dass Sie Ihre Erfahrungen mit uns teilen, Petra! Wir wünschen Ihnen und Ihrem WorkHopper gemeinsam eine glänzende Zukunft! Möchten Sie uns auch Ihre Erfahrungen mit einem Rollstuhl von O4 Wheelchairs mitteilen? Mailen Sie uns Ihre Geschichte!
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